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Die Titanic – sie sollte unsinkbar sein …
„Gott selbst könnte dieses Schiff nicht versenken!“ ruft Kapitän Smith und blickt stolz auf die vier mächtigen Schornsteine seiner Titanic – des größten Schiffes, das Menschen je gebaut haben. Er ahnt nicht, dass ein unscheinbarer, Eisberg, in einer sternenklaren Nacht im fernen Atlantik auf die unsinkbare Titanic wartet …
Voller Stolz startet die Titanic ihre Jungfernfahrt am 11. April 1912 von Queenstown nach New York. Ganze 16 Rettungsboote werden auf der Titanic installiert. Viel zu wenige für die 2.200 Passagiere und die Besatzung. SOS-Raketen werden gar nicht erst angebracht (nur kleine Begrüßungsraketen für andere Schiffe). Kapitän Smith’s Meinung nach sind diese Hilfsmittel überflüssig. Die Titanic war seiner Meinung nach das sicherste Schiff aller Zeiten und „unsinkbar“. Doch er sollte sich irren.
Die meisten Passagiere auf der Titanic sind in der 3. Klasse untergebracht. Sie sind auf der Flucht vor Arbeitslosigkeit, Hunger und Unterdrückung, sie wollen sich ein neues, besseres Leben in Frieden und Freiheit im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ aufbauen. Doch auch Millionäre, einige der reichsten Männer der Welt, Geschäftsleute, Familien, frisch verheiratete Pärchen etc. befinden sich auf der Reise – alle im selben Boot.
Die Fahrt verläuft ruhig. Die Sonne scheint. Das Angebot auf dem Schiff, um die Zeit so schön wie möglich zu gestalten, ist unerschöpflich. Vom Squashcourt über das Billardzimmer bis hin zum Casino für die Passagiere der 1. Klasse gibt es alles, was das Herz begehrt. Die Passagiere der 2. und 3. Klasse können als Alternative die frische Meeresluft und die Sonne an Deck genießen.
14. April 1912
Die Titanic empfängt von verschiedenen Schiffen in der Umgebung Warnungen per Funkspruch, Warnungen vor „Treibeis und Eisbergen“, „viel Eis“, „Packeis“ (42° bis 41°25’N, 49° bis 50°30’W). Einige Meldungen werden nicht an die Brücke weitergegeben. Ein wichtiger Funkspruch wird übersehen. Die Funker sind zu jenem Zeitpunkt zu sehr mit den Passagieren beschäftigt. Insgesamt sieben Eiswarnungen erhält die Titanic an diesem Tag. Sie werden jedoch nicht ernst genommen.
23:45
Plötzlich ragt in der nebligen Nacht ein Eisberg aus dem Meer hervor. Alarm! Der Steuermann dreht das Rad, so schnell es geht nach Backbord, doch der Eisberg schlitzt das Steuerbord der Titanic auf und verschwindet wieder in der Nacht. In den ersten zehn Minuten steigt das Wasser im Vorderschiff auf 4,20m über Kiel und plötzlich passiert das, was niemand glauben wollte: Die Titanic beginnt langsam zu sinken.
15. April 1912, 00:05
Es ergeht der Befehl, die Rettungsboote klarzumachen. Von den über 2.200 Personen an Bord ist nur für höchstens 1.178 Platz in den Rettungsbooten.
00:10
Besatzungsmitglieder auf der nur zehn bis 19 Meilen entfernten Californian sehen die Lichter eines Schiffs. Ein paar Versuche, mit dem Schiff über Morselampe Verbindung aufzunehmen, schlagen fehl. Raketen werden wahrgenommen, aber da sie so niedrig über dem Schiffsdeck bleiben und kein Geräusch machen, sind es keine Notraketen, und niemand kümmert sich weiter darum. Die Entfernung zwischen den Schiffen wird größer, bis beide einander nicht mehr sehen können.
00:15
Die Kapelle spielt im Salon der 1. Klasse muntere Ragtimemusik.
02:17
Thomas Andrew, der Erbauer des Schiffes, wird zum letzten Mal allein im Rauchersalon der 1. Klasse gesehen, wo er ins Leere starrt. Andere betrinken sich. Einige Millionäre bieten ihren ganzen Reichtum für einen Sitzplatz in einem Rettungsboot. Eine alte Lady steigt wieder aus dem Rettungsboot aus. Sie entscheidet sich, mit ihrem Mann zusammen in den Tod zu gehen. Im Salon erwarten sie händchenhaltend den Untergang.
02:20
Im Kesselraum werden bis zuletzt noch Kohlen nachgelegt. Der Luxusdampfer sollte in voller Beleuchtung und in „Würde“ untergehen. Die Kapelle spielt inzwischen: „Näher, mein Gott, zu dir!“ Es ist soweit. Die Titanic versinkt im Ozean. Und mit ihr auch aller Ruhm und Reichtum.
Die Titanic – In gewisser Weise spiegelt sie auch unser Leben wider: Wie viele Menschen leben in ihrem Hochmut, in ihrem Stolz und ihrer Arroganz, ihnen könne nie etwas zustoßen. Sie leben, als ob sie unvergänglich wären. Sie meinen Lebensversicherungen, Geld, Macht und Ruhm wären der beste Schutz vor dem Tod! Auch sie sind mit anderen Dingen beschäftigt – oft mit so unwichtigen … Und dann taucht plötzlich ein „Eisberg“ in ihrem Leben auf, wie aus dem Nichts, unerwartet. Der Tod. Und sie sehen ihm ins Auge – sie müssen! Dann nützt auch alles Geld nichts mehr, alles Ansehen ist bedeutungslos geworden. Die vielen Warnungen, sie waren umsonst. Niemand hatte sie beachtet …
Aber weißt du was? Es gibt einen Unterschied: Gott hat für jeden Menschen ein „Rettungsboot“ vorbereitet. Es ist egal, ob du aus der Luxus-Suite der 1. Klasse oder von den Holzbänken der 3. Klasse kommst. Ob alt oder jung, Mann oder Frau – Er hat einen Platz für dich reserviert, ja, einen ganz persönlichen Platz mit deinem Namen! Und er möchte, dass du zu ihm einsteigst. Er möchte nicht, dass du in den eisigen Fluten untergehst. Er will dich retten! Er will, dass du einmal bei ihm sein sollst!
Auf der Titanic konnten die Menschen nicht einfach so in eines der Rettungsboote einsteigen. Es ging nach Auswahlkriterien, weil es zu wenig Plätze gab. Aber ich denke, dass damals alle ohne Zögern das Angebot einzusteigen angenommen hätten. Oder was denkst du? Weißt du auch warum? Sie wussten nämlich, was auf sie zukommt. Sie erkannten den Ernst der Lage! Aber die meisten kamen nicht auf die ersehnte „Rettungsinsel“…
Warum gehen heute so wenig Menschen auf Gottes Angebot ein, gerettet zu werden? Was denkst du, warum? Weil ihnen nicht bewusst ist, was auf sie zukommt! Sie haben den Ernst der Lage nicht erfasst – vielleicht wollen sie es auch gar nicht? Wie gesagt, sie sind mit allem anderen zu sehr beschäftigt, um sich die Frage zu stellen: Wo gehe ich nach meinem Tod hin? Und wer ist Gott wirklich? Kenne ich Gott überhaupt, über den ich so viele Vorurteile habe? Wie sieht es mit dir aus? Hast du dir darüber schon einmal Gedanken gemacht, was mit dir passieren wird, wenn du in kein „Rettungsboot“ einsteigst, obwohl eines da ist? Wenn es einmal ein „zu spät“ gibt?
Gott geht uns nach – jedem von uns, auch dir. Sein „Rettungsschiff“ liegt noch vor Anker. Bei der Titanic ging es nach Auswahlkriterien, bei Jesus geht es nach Gnade. Er wartet auf dich! Aber nur du kannst entscheiden, ob dein Platz dort besetzt wird, oder ob du deine Chance verpasst. Es liegt an dir, in seine ausgestreckte Hand einzuschlagen, und dich retten zu lassen.
Die Bibel – Gottes Wort – sagt, dass jeder der an Jesus glaubt und ihm sein Leben anvertraut, nicht verloren geht, sondern errettet wird und ewiges Leben haben wird! (s. Johannes 3,16)
16. April 1912
Am nächsten Morgen stehen in den Tageszeitungen die Ex-Reisenden der Titanic in zwei Rubriken: Es gibt nur „Gerettet“ und „Nicht gerettet“.



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